jeudi 7 février 2013

PARA QUEM MORA NA SUÍÇA ALEMÃ


Prezados e prezadas
A sra. Trevisan é doutoranda na Universidade de Basileia  Ela investiga, no momento, o estado de mulheres latino-americanas que tenham um quadro de depressão diagnosticado clinicamente. Ela mesma fala português e espanhol suficientes para fazer as entrevistas. Todos os dados serão tratados sigilosamente. As mulheres devem estar legalizadas na CH alemã (não serve para a CH-francofônica) e serem imigrantes ‘de primeira geração’, ou seja, não podem ter nascido e crescido aqui.
Será que algum de vocês pode ajudar? Se for o caso, entrem em contato com a paciente e passem os dados da sra. Trevisan diretamente a ela. Os dados dela se encontram no final do e mail. Em caso de dúvidas, podem entrar em contato com ela também.


Sehr geehrte Damen und Herren,
Wie mit Frau Deborah Biermann telefonisch besprochen, lasse ich Ihnen diese E-Mail zukommen, weil ich für meine sozialwissenschaftliche Dissertation zum Thema "Migration und Gesundheit" Studienteilnehmerinnen am Suchen bin. Gerne möchte ich Sie fragen, ob Sie mir Kontaktadressen von Schlüsselpersonen geben könnten, die in der lateinamerikanischen Migration tätig sind oder selber betroffene Frauen kennen, damit ich sie fragen könnte, ob Sie Migrantinnen aus Lateinamerika kennen, die an einer Depression erkrankt sind/waren.

Im Folgenden lassen ich Ihnen eine kurze Skizze meines Projekts zukommen:
Ich suche für meine Forschung Frauen aus Lateinamerika, die an einer diagnostizierten Depression erkrankt sind/waren. Sie sollten Migrantinnen der 1. Generation sein, welche in der Deutschschweiz leben und über einen
legalen Aufenthaltsstatus verfügen. Da diese Bevölkerungsgruppe sehr heterogen ist, können sie sowohl gering wie auch hoch Qualifizierte sein.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir bei der Suche nach Studienteilnehmerinnen helfen könnten, die Interesse hätten mit mir ein biographisch-narratives Interview zu führen. Aufgrund der stark stigmatisierten Erkrankung ist es nicht leicht Kontakte zu Migrantinnen aus Lateinamerika mit Depressionen zu knüpfen, daher bin ich für jede Unterstützung äusserst dankbar.
Hier einige Informationen zu meiner Dissertation:
Ich schreibe eine Dissertation zum Thema "Migration und Gesundheit" am Institut für Soziologie bei Herrn Prof. Dr. Ueli Mäder an der Universität Basel. Der Kern meines qualitativen Forschungsvorhaben ist die Krankheitserfahrung von an Depression erkrankten Frauen aus Lateinamerika im Kontext ihrer Migrationserfahrung und Gesamtbiographie aus der Sicht der Betroffenen.
Mein Forschungsinteresse umfasst des Weiteren Fragen wie lateinamerikanische Frauen ihre psychische Erkrankungen im Kontext der Migrationsgeschichte erleben und bewältigen. Wie gelingt es Migrantinnen mit einer Depression umzugehen? Welche sind die Gründe für ihre Erkrankung aus der emischen Perspektive? Welche Rolle spielen Diskriminierungsprozesse und soziale Exklusion in der Entwicklung einer Depression? u.v.m.

Mein Ziel als Sozialwissenschaftlerin ist die Krankheits-, Leidens- und Migrationserfahrung von an Depression erkrankten Frauen aus Lateinamerika im Kontext ihrer Lebensgeschichte besser zu verstehen.
 
Selbstverständlich werden die Interviewpartnerinnen anonymisiert und die Gespräche können auch auf Spanisch oder Portugiesisch geführt werden.
Falls Sie selber Migrantinnen kennen sollten, die ich anfragen darf, lassen Sie es mich bitte wissen. Selbstverständlich können Sie auch gerne diese E-Mail weiterleiten. Gerne gebe ich Ihnen auch meine persönliche
Telefon Nr.: 076 284 73 37.

Mit herzlichem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundlichen Grüssen
Amina Trevisan
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Amina Trevisan, lic. phil.
PhD Student in Sociology

University of Basel

Switzerland

T: +41 (0)61 554 33 43
amina.trevisan@unibas.ch


Repassado por: Deborah Biermann  



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